Als Lehrbeauftragte für den Unterrichtsgegenstand Englisch an einem österreichischen Realgymnasium bin ich oft mit Leistungen von Schülern konfrontiert, für die das Beherrschen der englischen Sprache eine schier unüberbrückbare Hürde zu sein scheint.
Einfachste Aufgaben, wie etwa das Übersetzen eines einfachen Satzes mit einem herkömmlichen Aufbau, stellen für diese Schüler schon große Schwierigkeiten dar. Ganz zu schweigen von den Problemen, die manche von ihnen bei der Aussprache haben. Natürlich versucht man sich in diesen Fällen besonders um die Schüler und ihre Leistungskurven zu bemühen. Nicht immer jedoch sind die Zeit im Unterricht und die gestellten Aufgaben für zu Hause ausreichend. Daher empfehle ich jenen Schülern bei jeder Gelegenheit, in den Ferien eine Sprachreise für Englisch mitzumachen.
Nur im Rahmen einer dieser Reisen hat man Gelegenheit, die englische Sprache von Grund auf dort zu lernen, wo sie auch praktiziert wird. Einige ehemalige Schüler, die ich von diesem Schritt überzeugen konnte, berichteten mir stets von guten Erfahrungen, die sie damit gemacht haben. Und das nicht nur im Hinblick auf ihre schulischen Leistungen, sondern auf hinsichtlich ihrer sozialen Kompetenzen.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
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